Artenvielfalt durch landwirtschaftliche Nutzung
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DDie Landnutzung bestimmt die Landschafts- und Artenvielfalt in der Kulturlandschaft. Naturnahe Nutzungsformen werden seit einigen Jahren stärker finanziell unterstützt - seit der EU-Mitgliedschaft Österreichs durch das ÖPUL, das "österreich- ische Programm zur Förderung einer umweltgerechten, exten- siven und den natürlichen Lebensraum schützenden Land- wirtschaft".
Seit 2000 erfolgen die naturschutzfachlichen Begutachtungen im Rahmen des ÖPUL in Vorarlberg durch unser Büro. In den meisten Regionen sind die ÖPUL-Beiträge unverzichtbar für die Erhaltung der extensiven Kulturlandschaft. Die Naturschutz- maßnahmen des ÖPUL sind bundesländerspezifisch und be- rücksichtigen die naturräumlichen Besonderheiten einer Region. In Vorarlberg werden vor allem das Streuwiesen- und das Magerwiesenprogramm beansprucht. Für die Erhaltung der extensiv genutzten Feuchtwiesen, also der Streuwiesen, trägt das Land große Verantwortung, die weit über die Landes- grenzen hinausgeht: Streuwiesen sind auf Grund der klima- tischen Verhältnisse landesweit verbreitet. Insgesamt wurden bereits für etwa 6.500 ha Landwirtschaftsflächen Naturschutz- maßnahmen vereinbart, das sind gut 7 % der landwirtschaft- lichen Nutzfläche Vorarlbergs exklusive der Alpen.
ÖPUL-Broschüre als pdf zum downloaden (506 kB)
Seit 2007 gelten neue Programme. Weiterführende Infor- mationen unter:
http://www.vorarlberg.at/vorarlberg/umwelt_zukunft/
umwelt/natur-undumweltschutz/foerderungen/oepul2007/ naturschutzmassnahmenimoe.htm
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