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umg.info 2004 |
Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung |
Bedrohte Polarbewohner
Erwärmung wird zu großen Veränderungen führen
Mehr als vier Mio. indigene Bewohner arktischer Regionen werden sich auf rapide und große Veränderungen einstellen müssen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie, für die Forscher vier Jahre lang die klimatischen Veränderungen der nord- polaren Region untersucht haben. Ergebnis: Die Region erwärmt sich doppelt so schnell wie der Rest der Erde, berichtet BBC-Online.
Vertreter verschiedener Volksgruppen wie etwa die finnischen Samen sind sich bereits bewusst darüber, dass sich ihr Leben in Zukunft ändern wird. "Das Erste, um das wir alle Industrie- nationen bitten, sind Maßnahmen zur Verlangsamung der globalen Erwärmung", so Geir Tommy Pedersen vom Saami Council. Sein Volk stelle sich jedoch darauf ein, dass es zu massiven Veränderungen der Lebensgewohnheiten kommen werde. Das Arctic Climate Impact Assessment ACIA wird die indigenen Bewohner der Region über die Politik der Zukunft aufklären.
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Das Assessment wurde von mehr als 300 Forschern vom Arctic Council, dem zwischenstaatlichen Forum von acht Staaten und sechs indigenen Völkern, ins Leben gerufen. Nach Angaben der Autoren werden die Veränderungen der klimatischen Beding- ungen alle in der Arktis lebenden Menschen betreffen (pte). |
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