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umg.info 2001 |
Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung |
Armut bremst geistige Entwicklung von Kindern
Besseres Einkommens verbessert soziale Fähigkeiten
Kinder aus ärmlichen Verhältnissen sind oft weniger intelligent,
haben ein schlechteres Sprachvermögen und entwickeln geringere
soziale Fähigkeiten. Schuld daran ist jedoch meist nicht das
Unvermögen der Eltern, ihre Kinder geistig zu fördern,
sondern die Armut selbst, zeigt eine Studie der Harvard Graduate
School of Education (HGSE).
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Erhöhte sich das Einkommen der Eltern, entwickelten sich
die Kinder genauso gut wie ihre Altersgenossen aus der Mittelschicht,
berichten die Forscher im Fachmagazin Child Development.
In ihrer geistigen Leistungsfähigkeit waren sie nicht mehr
von Kindern der Mittelschicht zu unterscheiden. Verbesserte sich
hingegen bei Familien aus der Mittelschicht das Einkommen, hatte
dies auf den Entwicklungsstand der Kinder keinen Einfluss.
"In den USA leben rund 17 Prozent der Kinder in Armut. Bei
ihnen vergrößert sich das Risiko einer verzögerten
Entwicklung sowie von Schulproblemen", sagte die Co-Autorin
Kathleen McCartney von der HGSE. Diese Werte zeigten, dass Programme
zur Umverteilung des Wohlstands die sozialen Fähigkeiten sowie
Schulfertigkeiten von Kindern verbessern könnten (ddp/sst).
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