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umg.info 2004 |
Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung |
Feuchtgebiete im Irak werden renaturiert
Japan und Vereinte Nationen unterstützen Muliti-Millionen Dollar Projekt
Die Feuchtgebiete im südlichen Irak und im südwestlichen Iran sollen in einem aufwändigen Projekt renaturiert werden. Ende des 20. Jahrhunderts wurden vom irakischen Regime große Gebiete entwässert und Euphrat und Tigris eingedämmt. Heute sind nur noch 7 % der einstigen Lebensräume erhalten, die wichtige Rastgebiete für viele Zugvögel und Brutgebiete für 18 weltweit bedrohte Vogelarten sind
(www.frontiersinecology. org).
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Einst waren die Sümpfe in Mesopotamien 20.000 km² groß und zählten zu den größten Feuchtgebieten weltweit. Nach dem Sturz Saddam Hussein´s begann die lokale Bevölkerung, Dämme abzureißen und wieder Wasser einzuleiten. Nach Angaben der UNEP (United Nations Environment Programme) wurden bereits rund 3.000 km² wieder geflutet. Mit einem Aufwand von rund 11 Millionen Dollar soll die Renaturierung weiter geführt werden, um Dutzenden Ansiedlungen wieder sauberes Wasser bereit zu stellen. Schilfflächen und andere Feuchtgebiete werden dadurch ihre natürliche Filterfunktion wieder erfüllen können und sich zu wertvolle Lebensräumen zurück entwickeln (umg). |
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