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umg.info 2004 |
Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung |
Gletscherschmelze
Klimawandel in den Alpen
Neun von zehn Alpengletschern sind in den vergangenen Jahrzehnten um mehr als die Hälfte geschmolzen. Wo bis vor wenigen Jahren Gletschereis lag, findet man häufig nur mehr Geröllhalden.
Besonders in alpinen Regionen werde man sich darauf einstellen müssen, dass Naturkatastrophen als Folge des Klimawandels in Zukunft immer häufiger auftreten werden, meint der deutsche Umweltminister. Ein verbesserter Schutz vor Naturgefahren sei darum besonders wichtig. Die Zu- sammenarbeit innerhalb der Alpenregionen müsse daher verstärkt werden. Darum wird ein grenzüberschreitendes Netzwerk der Entscheidungsträger und Fachstellen der Staaten der Alpenregionen errichtet.
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Urheber dieser ambitionierten Klimaschutzziele ist die Alpen- konvention, das erste völkerrechtlich verbindliche Über- einkommen zum Schutz einer Bergregion. Unterzeichnet wurde das Übereinkommen von verschiedenen Vertragsparteien, zu denen neben Deutschland auch Österreich, die Schweiz, Frankreich und Italien zählen. Die Alpenkonvention, die vor neun Jahren in Kraft getreten ist, stellt für andere Berg- regionen wie die Karpaten oder den Kaukasus gewissermaßen ein Vorbild dar (pte). |
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