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umg.info 2004 |
Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung |
UNO: Gefahr von Überschwemmungen steigt
2050 zwei Mrd. Menschen ernsthaft bedroht
Die Zahl der Erdbewohner, die von Überschwemmungen bedroht sind, wird immer größer: In nur 50 Jahren werden nach Berichten von Wissenschaftlern der UNO-Universität in Tokio zwei Mrd. Menschen davon ernsthaft betroffen sein. Die meisten Betroffenen wird es nach ersten Schätzungen in Asien geben, wo viele Menschen in den küstennahen Regionen leben. Betroffen sind aber auch jene Inselstaaten, die nur wenige Meter über dem Meeresspiegel liegen.
Die UNO-Forscher machen neben der globalen Erwärmung und damit verbunden dem Anstieg des Meeresspiegels auch die zunehmende Rodung von Regenwäldern und das Bevölker- ungswachstum für die dramatische Entwicklung verantwortlich. Ein Sechstel der Weltbevölkerung lebt heute schon dort, wo die steigenden Wassermassen zur Bedrohung werden. Besonders davon betroffen sind die Ärmsten.
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Bereits in den vergangenen Jahren sind jährlich 25.000 Menschen an den Folgen von Überschwemmungen gestorben. Im Vergleich zu den Vorjahren ist die Entwicklung der Hoch- wasser tatsächlich dramatisch: Waren in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts pro Jahr etwa sechs Hochwasser- katastrophen weltweit zu verzeichnen, stieg die Zahl in den 60er Jahren auf sieben, in den 70er Jahren auf acht, in den 80-er Jahren auf 18 und in den 90-er Jahren auf 26 große Hochwasser (pte).
Weitere Informationen: Intergovernmental Panel on Climate Change IPCC |
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