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umg.info 2003 |
Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung |
Die Welt wird grüner
Globale Erwärmung lässt Pflanzen gedeihen
Das NASA-Department of Energy hat anhand von globalen Untersuchungen
festgestellt, dass die Erde in den ver- gangenen Jahren deutlich grüner
geworden ist. Mit dem Klimawechsel haben es die Pflanzen leichter
sich auf dem blauen Planeten auszubreiten, berichtet das NASA-Goddard
Space-Flight-Center. Die globale interdisziplinäre Studie erschien auch im Wissenschaftsmagazine
Science.
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Klimaveränderungen haben nach Ansicht der Forscher auch zu
veränderten Lebensbedingungen geführt: Mehr Wasser, Hitze
und Sonneneinstrahlung in Gegenden, in denen eine dieser Voraussetzungen
zu schlechtem Pflanzenwuchs führte, haben zu einer neuen Vegetation
geführt. In der Zwischenzeit wachsen Pflanzen auch in solchen
Gebieten, die bisher nur geringe Vegetationsdichten aufwiesen. "Die
Studie sieht die globale Erwärmung als Hauptgrund für
die Zunahme des Wachstums", so Studienleiter Ramakrishna Nemani
von der Universität von Montana in Missoula. Im Zeitraum 1980
bis 2000 wurden die höchsten Temperaturen gemessen: Drei El-Nino-Perioden
(1982-83, 1987-88 und 1997-98) sowie Veränderungen der tropischen
Regenperioden und Monsum- Dynamik konnten die Forscher feststellen.
Auch die globale CO2-Zunahme von 9,3 Prozent trägt zum Pflanzenwuchs
bei. Auch frühere Studien von Ranga Myneni von der Boston University
und Compton Tucker vom NASA-Goddard-Space- Flight-Center haben ergeben,
dass die Wachstumszeit und die Biomasse von Waldgebieten in der
Subarktis deutlich zunahm. Charles Keeling von der Scripps Insititution
for Oceanography in La Jolla, Kalifornien warnt jedoch vor verfrühten
Hoffnungen. "Niemand weiß, ob das Phänomen auf kurzfristige
klimatische Zyklen oder langfristige globale Klimaänderungen
zurück- zuführen ist", so Keeling (pte).
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