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umg.info 2002 |
Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung |
Hawaii: 63% der Tier-und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht
Erschreckende Studie über Verlust der Biodiversität in
den USA
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Von allen 50 amerikanischen Bundesstaaten sind auf den Hawaii-Inseln
die meisten Arten in Gefahr, für immer zu verschwinden: 63
Prozent der Hawaiianischen Tiere und Pflanzen sind massiv vom Aussterben
bedroht. Bio-Invasoren bedrohen die einzigartige Natur des 50. Bundesstaates,
in dem tausende endemische Pflanzen und Tiere leben, berichtet der
Honolulu Star Bulletin
in Bezug auf eine amerikaweite Studie der US-Nature Conservancy.
Der Grund für die große Gefahr für die Biodiversität
der Inseln liegt in ihrer Abgeschiedenheit. Auf den Inseln gibt
es rund 10.000 einzigartige Pflanzen und Tiere, von Farnen bis hin
zu Insekten. Wenn das Ranking noch genauer Bezug auf Insekten genommen
hätte, wäre das Ergebnis noch viel drastischer ausgefallen.
Kalifornien ist der US-Bundesstaat mit der größten Artenvielfalt,
gefolgt von Texas, Arizona und New Mexico. 63 Prozent der hawaiianischen
Tiere und Pflanzen sind massiv vom Aussterben bedroht, während
in Kalifornien nur 29 Prozent der Arten gefährdet sind. Dabei
rangiert Hawaii bei den Pflanzen, Säugetieren, Vögeln
und Reptilien bei den gefährdeten Arten an erster Stelle. In
Kalifornien sind die Amphibien am ärgsten bedroht, in Arizona
die Fische (pte).
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