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umg.info 2001 |
Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung |
Portugals Strände versinken im Meer
Küstenerosion im Winter verursacht bleibende Schäden
Entlang der über 1000 Kilometer langen Atlantikküste
Portugals sind zahllose Sandstrände kleiner geworden oder fast
ganz verschwunden. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren scheinen
die Schäden nach diesem Winter bleibend zu sein. Die Behörden
machen nicht nur den langen Winter für die Schäden verantwortlich,
sondern auch Baufirmen, die Meeres- sand abtragen, wie das portugiesische
Nachrichtenmagazin "Visao" berichtet.
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In jedem Winter tragen Regen, Sturm und Seegang dazu bei, dass
das Meer die Strände abträgt. Der Sand lagert sich im
Wasser auf tiefer gelegenen Sandbänken ab. Wenn sich die Witterung
beruhigt, wird der Sand wieder ans Land gespült und rechtzeitig
zur Badesaison sind die Strände wieder hergestellt.
"Wir können uns an keinen so lang anhaltenden Winter erinnern",
sagt Veloso Gomes vom Hydrographischen Institut in Porto. Bis weit
ins Frühjahr hatte es in Portugal geregnet und ganze Landstriche
waren überschwemmt. Auf den ungewöhnlich langen Winter
folgte nun fast übergangslos der Hochsommer, so dass für
das normale Wiederanspülen des Sandes kaum Zeit bleibt.
Experten erwarten, dass der Wasserspiegel des Atlantik allein durch
die Klimaerwärmung in den kommenden 100 Jahren um bis zu einen
Meter ansteigt. Diesen Prognosen zufolge gingen noch viel mehr Strände
verloren, und die Küstenstadt Aveiro im Norden Portugals läge
auf einer Insel (pte, Juni 01).
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