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umg.info 2005 |
Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung |
Zugvögel bedroht
Kleinvogel-Bestände rückläufig
Die 1972 ins Leben gerufene Bestandesüberwachungsstudie der Vogelwarte Radolfzell in Mettnau am Bodensee zeigt einen kontinuierlichen Rückgang der Kleinvogelbestände.
Jedes Jahr wird mit standardisierten Fangmethoden eine „Volkszählung“ verschiedenster Singvogelarten durchgeführt. Die Ergebnisse sind alarmierend. Besonders bei Langstreckenziehern wie Fitis, Feldschwirl, Gartengrasmücke, Sumpfrohrsänger oder Gartenrotschwanz wurden starke Abnahmen beobachtet. 2002 und 2003 wurden schließlich die niedrigsten Fangzahlen seit Beginn der Studie verzeichnet. Umfassende Schutzmassnahmen sind notwendig, um diese negative Entwicklung zu stoppen. Zur Erhaltung der heimischen Vogelwelt müssen Lebensräume aufgewertet, Ruhezonen geschaffen und die Schutzmaßnahmen an die globale Klimaerwärmung angepasst werden (umg 08.2005).
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Berthold, P. & W. Fiedler (2005): 32-jährige Untersuchung der Bestandsentwicklung mitteleuropäischer Kleinvögel mit Hilfe von Fangzahlen. Überwiegend Bestandsabnahmen. Vogelwarte 43 (2): 97-102 |
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