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umg.info 2003 |
Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung |
Formel berechnet perfekte Küstenlandschaft
Spitzenkulissen: Cirali/Türkei und Dingli-Klippen/Malta
Allan Williams hat in Kooperation mit Kollegen des Insular Coastal
Dynamics Centres in Malta
und der Middle East Technical University in Ankara
eine Formel zur Berechnung der Schönheit von Küstenstreifen
entwickelt. Spitzenkulissen sind nach Anwendung der Formel Cirali/Türkei,
die Dingli- Klippen/Malta und zwei in Pembrokeshire (Wales) - Little
Haven und Poppit Sands. Insgesamt evaluierte das Team die Küsten
von 60 Stränden in West-Wales, der Türkei und Malta.
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Die Studie startete vor drei Jahren. Im erste Schritt wurde zur
Evaluierung der Küstenschönheit eine auf Fuzzi Logic basier- ende
Evaluierungsmethode entwickelt. Anschließend erstellten die
Wissenschaftler eine Liste mit 28 Parametern, um die Landschaft
nach Interviews mit mehr als 1.000 Personen in allen drei Ländern,
anhand der wichtigsten Kriterien zu be- werten. Zu den zentralen Faktoren
zählten Klippen, die Farbe des Meeres, die Abwesenheit von
Abfall, Abwasser und Lärm ebenso wie geschichtsträchtige
Erinnerungen an die Vergang- enheit (z.B. Burg-Ruinen). Williams besuchte
im Pilotprojekt alle 60 Strände und bewertete diese anhand
der 28 Parameter. Per Computer und mithilfe der mathematischen Formel
ermit- telte er das so genannte "D-Rating" des Strands.
Das "D- Rating" setzt Williams mit einem Bewertungsindex
gleich. Je höher das D-Rating ist, umso schöner die Kulisse.
Das Klassi- fizierungssystem hat laut Williams großes Interesse
ver- schiedener Organisationen hervorgerufen. Der WWF habe eine ähnliche
Studie für Kroatien in Auftrag gegeben. Das Fremden- verkehrsamt
von Malta finanziert eine Bewertung der Insel Gozo. Weiters finden
Gespräche mit dem Entwicklungs- programm der USA zur Inspektion
Zyperns und Tunesiens statt. Mit dem Bewertungssystem wollen die
Entwickler Tourismus-Organisationen und Küstenplaner unterstützen
(pte).
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