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umg.info 2002 |
Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung |
Cannabis gegen Multiple Sklerose?
Studien bringen keine klaren Ergebnisse
Eine britische Studie an MS-Patienten hat ergeben, dass Cannabis
in der Therapie erfolgreich angewendet werden kann. Ein holländisches
Forschungsprojekt verlief hingegen nicht so erfolgreich. Dennoch
meinen die Patienten, dass Cannabis die Symptome der schmerzhaften
Muskelstarre lindert (http://www.helpcannabisresearch.org).
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Eine holländische Studie an 16 schwerkranken MS-Patienten
verlief weniger erfolgreich. Einem Teil der Patienten wurde ein
sythentisches Cannabis-Präparat verabreicht, den anderen ein
echtes Cannabis-Produkt und einem Teil ein Placebo. Nach vier Wochen
Therapie gab es kein eindeutiges Ergebnis. Auch in Österreich
gibt es eine Gruppe von Medizinern, die bei der "Internationalen
Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin" (ACM)
mitarbeiten. Die ACM fordert, dass natürliche Cannabis- produkte
auf einfaches Rezept über jede Apotheke bezogen werden können
und dass Ärzte keinen Nachteil durch die Verschreibung von
Drogenhanfprodukten an Kranke erleiden. An der Debatte um die Entkriminalisierung
und Legalisierung des Drogenhanfkonsums zu Rauschzwecken beteiligt
sich die ACM jedenfalls ausdrücklich nicht. (pte, Mai 02).
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