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umg.info 2004 |
Akutelles aus Wissenschaft und Forschung |
Bäume werden maximal 130 Meter hoch
Redwood-Wald in Kalifornien gibt Aufschluss über Größen- limit
Bei 130 Meter Höhe ist mit dem Wachstum eines Baumes endgültig
Schluss: Denn selbst bei feuchten Böden leiden die Zweige in
den luftigen Höhen unter permanentem Wasser- mangel. Forscher
haben die weltgrößten lebenden Bäume Sequoia sempervirens
in Nordkalifornien untersucht und sind zum Schluss gekommen, dass
der Wassertransport in die luftigen Höhen das Ende des Größenwachstums
bestimmt.
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Auch wenn man das milde Klima und die reichen Böden von Nordkalifornien
in Betracht zieht, erreichen die Bäume nicht mehr als maximal
130 Meter. Der tatsächlich höchste gemessene noch lebende
Baum erreicht die Höhe von 112,7 Meter und ist rund 2.000 Jahre
alt. Die Forscher nehmen auch an, dass Umwelteinflüsse wie
Feuer durch Blitzeinschlag oder Trockenperioden das Wachstum früher
behinderten. "An der Spitze dieser Bäume ist es extrem
trocken", beschreibt der Forscher Ian Woodward von der University
of Sheffield den Zustand der Bäume. Die Baumkronen werden von
Windstößen hin- und hergerüttelt und brechen auch
häufig ab. In zahl- reichen Redwood-Wäldern finden sich
abgebrochene Wipfel (pte).
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