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umg.info 2004 |
Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung |
Schwefelmangel lässt Raps Farbe verlieren
Nahrungsengpass für Bienen
Durch den Umweltschutz gelangt heute weniger Schwefel in die Atmosphäre.
Nun haben Forscher der Bundesforschungs- anstalt für Landwirtschaft
(FAL)
festgestellt, dass dies zu einer ganzen Reihe von Umweltveränderungen
führt: Wegen seines hohen Gehaltes an Eiweiß und Senfölen
hat Raps einen besonders hohen Bedarf an Schwefel. Blüten von
Rapspflanzen mit Schwefelmangel haben weiße Blütenblätter.
Als Folge der Rauchgasentschwefelungen in Kraftwerken und der schwefel- armen
Treibstoffe ist Schwefelmangel in Nordeuropa zur häufigsten
Ernährungsstörung von Kulturpflanzen geworden. Während
die Schwefeleinträge Ende der 70er Jahre teilweise über
100 Kilogramm pro Hektar und Jahr betrugen, gelangen heute meist
weniger als zehn Kilogramm in die Böden.
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Die kleinen weißen Rapsblüten ähneln verblühenden
Blüten, deren Nektar bereits gefressen wurde. Für Bienen
erscheint der Besuch dieser Pflanzen nicht mehr lohnend. In Folge
davon haben die weißblühenden Rapsfelder auch einen deutlich
verringerten Honiggeruch und werden von Bienen weniger häufig
besucht. Das kann zu einem Nahrungsengpass bei Bienen führen
(pte). |
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