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umg.info 2001 |
Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung |
Klimaerwärmung in Schweizer Alpen ungewöhnlich hoch
Alarmierende Werte im Vergleich zum Weltdurchschnitt
Aus dem dritten Bericht der Zwischenstaatlichen Sach- verständigengruppe
über die Klimaänderungen (IPCC) des Bundesamtes für
Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL)
geht hervor, dass sich die Klimaerwärmung während den
kommenden 100 Jahren fortsetzen und bis zu 6 Grad betragen werde.
Für die Schweiz könnte es schwerwiegender werden: allein
zwischen 1961 und 1990 sind die Temperaturen in der Schweiz um 1
Grad gestiegen, während sie im weltweiten Mittel seit Beginn
des 20. Jahrhunderts um 0,6 Grad gestiegen sind. Laut Bericht sind
es vor allem die durch menschliche Aktivitäten verursachten
Treibhausgase, die zum Phänomen der Klimaerwärmung beitragen.
Durch stärkere Ausmasse in den Bergen werden der Wintertourismus
und die Wasser- kraftwerke besonders betroffen sein. Selbst in der
gegen- wärtigen wirtschaftlichen Lage sei es in der Schweiz für
Unternehmen möglich, durch Emissionsminderungen Einspar- ungen
im Bereich der Energiekosten zu erzielen.
Die Auswirkungen sind bereits spürbar. Skiorte unterhalb
von 1200 bis 1800 Metern werden langfristig aufgrund un- genügender
Schneebedeckung mit grossen Schwierigkeiten zu kämpfen haben.
Die möglicherweise eintretenden Veränder- ungen der Niederschläge
und des Wasserhaushalts könnten eine Anpassung der Wasserkraftwerke
und der Wasserver- sorgungssysteme verlangen.
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Das Ausmaß der zukünftigen Klimaänderungen sei
im Wesentlichen von der Höhe des Treibhausgasemissionen abhängig.
Die Geschwindigkeit und Intensität der zukünftigen Klimaänderungen
würden durch Massnahmen im Energie- bereich entscheidend beeinflusst
(pte, 19. März 01).
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