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umg.info 2002 |
Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung |
Ökonomische Vorbereitung auf das Korallensterben
Tourismus-Industrie und Wissenschaft erarbeiten Katastrophenmanagement
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Australische Tourismus-Fachleute möchten gemeinsam mit Wissenschaftlern
Aktionen gegen die Korallenbleiche unter- nehmen. Das teilte das australische
Wissenschafts-Institut CSIRO
mit. Terry Done, Leiter der Sustaining Marine Living Resources am
australischen Institut für Marine Sciences (AIMS), erklärte,
dass der Tourismus rund um das Große Barrier-Riff jährlich
mehr als 570 Mio. Euro generiere und dass es besondere Schutzvorkehrungen
für das größte Korallenriff der Erde geben müsste,
wenn die Temperaturen weiter ansteigen und die Gefahr der Korallenbleiche
bestehe.
Zur gefürchteten Korallenbleiche kommt es durch das Ab- sterben
von lebenswichtigen Algen. Das passiere, wenn die Korallen durch
lange Zeiträume hinweg stark erwärmtem Meerwasser ausgesetzt
sind. "Da das Barrier-Riff kein homogenes Einzelriff ist, müssen
die einzelnen Abschnitte genau auf Korallenbleiche untersucht werden",
so Done. Dadurch könnten Veränderungen genauer bestimmt
werden. Die Kosten des Korallensterbens könnten von kleinen
Einbrüchen bis hin zum Kollaps des gesamten Tourismus reichen
(pte).
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